Breitbandausbau für die Burger Kernstadt

Gesamtausgaben (geplant):     385.634,70 Euro

Förderung (EFRE)                    347.071,23 Euro

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.
Der Zuschuss wird als Projektförderung in Form der Anteilsfinanzierung mit 90% der zuwendungsfähigen Kosten gewährt.

Bis zum Ende des Jahres 2018 erhält die Stadt Burg flächendeckende Breitbandanschlüsse in der Kernstadt und im Ortsteil Madel. Im Frühjahr 2017 erhielt die Stadt einen Fördermittelbescheid vom Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalts für den weiteren Ausbau. Die Deutsche Telekom AG hat im August 2017 als Partner der Vertrag für den Ausbau unterzeichnet. Die Laufzeit zur Realisierung beträgt 24 Monate ab August 2017.

Wer erhält welche Bandbreiten?
Circa 8.000 Haushalte erhalten in der Kernstadt von Burg und im Ortsteil Madel (siehe Grafik – helles Lila) einen Anschluss mit einer Leistung von 50 Mbit/s. Unternehmen in den Gewerbegebieten „An der Martin-Luther-Straße“ und „In der Alten Kaserne“ (siehe Grafik – dunkles Lila) haben die Möglichkeit, die geforderte Übertragungsrate von mindestens 100 Mbit/s symmetrisch (gleich schnell in Up- und Download) zu erhalten.

Welche Technik wird verwendet?
In der Kernstadt ist eine Mischung aus FTTC- und FTTH-Ausbau vorgesehen. Der FTTC-Ausbau sieht eine Neuverlegung von Glasfaser bis zum Verteiler vor. Die bereits in der Hausanschlussebene erdverlegten Kupferkabel werden weiter für die Verbindung der letzten Meile genutzt. Es werden dabei neue Multifunktionsgehäuse gebaut.
In den Gewerbegebieten „An der Martin-Luther-Straße“ sowie „In der Alten Kaserne“ werden per FTTH-Ausbau die Glasfaser bis zu Verteilern in den Straßen und Speedpipes von den Verteilern aus bis mindestens zu den Grundstücksgrenzen verlegt.

Wie ist die Entwicklung in den Ortschaften?
Die Deutsche Telekom AG wird eigenständig in den Ortschaften Ihleburg, Parchau, Schartau und Niegripp ihr Breitbandnetz modernisieren, in dem sie die vorhandenen Opalnetze vollständig mit neuen zukunftsfähigen Glasfasernetzen überbaut. Gemäß der Marktkonsultation wird Detershagen und Reesen bereits mit bis zu 30 Mbit/s durch die MDDSL versorgt.


Was sind die nächsten Schritte?
Der NGA-Ausbau der Kernstadt Burg und Madel erfolgt in 4 Phasen.
Bevor die ersten Bagger anrollen können, beginnt im ersten Schritt die Planung- und Wegesicherung,
welche laut Telekom bis zum Ende des 4. Quartals 2017 abgeschlossen sein soll.
In der Phase 2 geht es um den Tiefbau und die Errichtung der Linientechnik. Multifunktionsgehäuse (MFG) werden gestellt, Glasfaserkabel werden in neue wie bereits vorhandene Leerrohre eingezogen und gespleißt (passiver Abschluss). Die Realisierung dieser Arbeiten plant die Telekom bis zum August 2018.
In der dritten Phase erfolgt die Errichtung und Inbetriebnahme der aktiven Technik. Die Multifunktionsgehäuse werden mit breitbandfähiger Technik ausgerüstet, Stromanschlüsse werden  vom lokalen Energieversorger an die Schränke geführt und angeschaltet. Diese Arbeiten sollen bis
Februar 2019 abgeschlossen sein.
Die letzte Phase ist durch die Fertigstellung und Dokumentation der neuen Infrastruktur gekennzeichnet. Dabei wird das neue Breitbandnetz auf seine geforderte Qualität hin überprüft und abgenommen.  Die Inbetriebnahme des NGA-Netzes wird von der Telekom mit der Fertigstellung im August 2019 erfolgen.

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