Altlastensanierung Goethepark

Altlastensanierung der ehemaligen städtischen Gasanstalt Burg im Goethepark

Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

Gesamtausgaben (geplant):     615.800,00 Euro

Förderung (EFRE)                    615.800,00 Euro


Die Zuwendung wird als Projektfinanzierung in Form der Anteilsfinanzierung mit 100% der zuwendungsfähigen Kosten gewährt.

Die Stadt Burg beabsichtigt für die Landesgartenschau 2018 umfangreiche Umgestaltungsmaßnahmen des Goetheparks. Aufgrund der historischen Nutzung eines Teilbereichs der jetzigen Parkfläche als städtische Gasanstalt ist es in der Vergangenheit zu Kontaminationen des Bodens und des Grundwassers mit gaswerkstypischen Schadstoffen gekommen.

Ziel ist es, die Bodenkontamination am Standort durch folgende Maßnahmen zu beseitigen und lang-fristig die Grundwasserqualität zu verbessern:
• Aushub des kontaminierten Bodens mit anschließender Verwertung des Aushubmaterials
• Verfüllung der Baugrube mit geeignetem Neu- bzw. standorteigenem Material

Folgende Ergebnisse werden erreicht:
Durch die Entfernung der Schadstoffmassen aus dem Untergrund erfolgt eine erhebliche Reduzierung des Schadstoffemissionspotenzials für das Grundwasser. Alle derzeit bekannten Hotspots werden dabei beseitigt und eine mittelfristige Verbesserung der Beschaffenheit des Grundwassers erreicht.
Gleichzeitig werden mit der Maßnahme auch die Schadstoffe aus dem oberen Bodenbereich am Standort vollständig entfernt, so dass ein Kontakt mit schadstoffbelastetem Bodenmaterial über den Wirkungspfad Boden-Mensch (Direktkontakt) zukünftig ausgeschlossen werden kann. Zur Überwachung der Sanierungserfolge findet ein nachfolgendes Grundwasser-Monitoring statt.

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